Man singt wieder Deutsch!

Naja, so neu ist das ganze ja nicht. Schon mit Aufkommen von deutschen Indie-Pop-Bands wie „Wir sind Helden“, „Juli“ oder „Silbermond“ wurde nach der Jahtausendwende schon bald eine neue Ära ausgerufen. Die „neue neue deutsche Welle“, wie sie von den Medien gerne genannt wurde, traf neuerdings den Geschmack des deutschen Publikums. Hörte man zuvor, von ein paar wenigen Ausnahmen abgesehen, nur amerikanisch oder britisch produzierte Musik und ließ deutsche Künstler ihre Songs auf Englisch aufnehmen, so schien nun eine Zeit des Deutschgesangs herangebrochen zu sein.

Knapp zehn Jahre später mischen sich in den Charts deutsch-singende Künstler ganz locker unter amerikanische Superstars und doch scheint wieder eine neue Welle von deutschen Jungtalenten heranzuwachsen, die bei Fans und Kritikern gleichermaßen ankommen. Neben den „Orsons“ oder „Kraftklub“, ist vor allem auch „Cro“ zu nennen. Mit deutschen Texten stürmen sie mittlerweile die Charts und die Herzen der Fans.

„Kraftklub“ haben mit Auftritten bei Stefan Raabs Bundesvision Song Contest, Rock am Ring und dem Splash!-Festival und ihrem markanten Stil aus Hosenträgern, Collegejacken und Polohemden schnell die Aufmerksamkeit des Publikums auf sich gezogen. Verglichen werden sie dank ihres Looks und Musikstils oft mit den „Hives“, textlich liegen sie wohl eher mit den „Arctic Monkeys“ auf einer Wellenlänge: trockener Humor, schneller Sprechgesang und Texte vom Clubbing, Mädchen und den Kumpels. Nicht umsonst hätten „Kraftklub“ gerne verhindert, dass die „Arctic Monkeys“ ihren Stil beim dritten Album verändert. So singt die Band: „Und hättest du mich mal ein bisschen früher geküsst, […] dann hätte Josh Homme nie die Arctic Monkeys produziert.“

Mit treffenden Pointen und coolem Style schaffen es nicht nur „Kraftklub“ die Fans zu begeistern, auch „Cro“ setzt auf diese Karte. Mit seinem selbst-kreierten Raop, einer Mischung aus Rap und Pop, coolem Skaterstyle und lässigen Videos, trifft „Cro“ den Zeitgeist der Jugend. Plötzlich sind Basecaps, High-Top Sneakers und Trägershirts auch bei Mädchen angesagt und die erste Single „Easy“ wurde zum absoluten Sommerhit.

Durchdachte, deutsche Texte und andere Musikstile als Indie-Pop und Aggro-Rap sind also die Komponenten für die neueste der „neuen neuen deutschen Wellen“. Gemeinsam haben alle, dass sie innovativ arbeiten, ihren persönlichen Style abseits vom Mainstream pflegen und dennoch genügend „pop“ sind, um beim großen Publikum anzukommen.

Den coolen Skaterstyle von „Cro“ kannst du dir übrigens auch beim Dakine-Shop besorgen. Neben Basecaps und Skatermützen, haben wir auch coole Shirts im Sortiment.

 

Ein Kommentar

  1. ich begrüße die Entwicklung auch auf jeden Fall 🙂 Schön zu sehen dass nach Silbermond und co auch noch coolere Interpreten auf deutsch groß rauskommen und innovativ sind!

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