Flugreisen mit Gepäck für Deinen Surftrip: So hebst du sicher ab!

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Surfen ohne Reisen ist wie tanzen ohne Mucke, Zick ohne Zack, Puste ohne Kuchen.

Als Surfer musst du einfach mobil sein, um immer die besten Wellen abzugreifen. Gerade deutschsprachige Wellenreiter sind oft reine Urlaubssurfer und aufs Reisen angewiesen.

Wenn die Sehnsucht nach geilen A-frames in dir brodelt, musst du manchmal einfach in den Flieger. Da hilft alles nichts mehr, denn die besten Surfregionen der Welt sind von Deutschland aus in der Regel nur mit dem Flugzeug zu erreichen. Klar ist auch: Dein Surftrip ist um einiges besser, wenn du dein eigenes Surfbrett dabei hast, an das du dich über Jahre gewöhnt hast. Um bei der Mitnahme von Surfgepäck keine blöden Fehler zu begehen, haben wir dir die wichtigsten Dos and Don’ts einmal fein säuberlich aufgeschrieben:

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DIE RICHTIGE AIRLINE

Alles fängt an mit der Wahl der richtigen Fluggesellschaft an. Grundsätzlich ermöglichen heutzutage fast alle Airlines die Mitnahme von Surfgepäck. Allerdings locken manche Anbieter zunächst mit günstigen Flugtickets, verlangen dann aber enorm hohe Aufschläge für dein Sportgepäck. Egal ob Billigflieger oder Linienflug, check das unbedingt, bevor du bei der Online-Buchung auf Enter drückst!

Generell sind die Transportkosten bei innereuropäischen Flügen noch halbwegs überschaubar und die paar Extrakosten habt ihr schnell wieder in der Tasche, wenn Ihr Euch vor Ort die Leihgebühren fürs Surfequipment spart. Bei Interkontinentalflügen sieht die Sache leider teils ganz anders aus: 100 € Gebühr pro Strecke sind da keine Seltenheit. Also Augen auf!

Wichtig ist auch, dein Surfgepäck rechtzeitig anzumelden. Denn auf dem Weg in die typischen Surfregionen gibt es viel Konkurrenz um den knappen Stauraum im Flugzeug.

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PACKEN & POLSTERN

Dein Surfboard ist dein Baby und der absolut wichtigste Teil deiner kompletten Surfausrüstung. Vermutlich ist dir also viel daran gelegen, dass du es am Zielort in einem Stück wieder auspacken kannst. Surfboards sind für den Einsatz im Wasser gebaut und reagieren empfindlich auf jeden Kontakt mit harten Gegenständen. Vorsicht! Mach deinen Surftrip also nicht zunichte, bevor er überhaupt richtig angefangen hat! Denn bekanntlich geht das Flughafenpersonal bei der Beladung von Sperrgepäck (engl. Bulky Luggage) nicht gerade zimperlich zu Werke. Plane also beim Packen und Polstern deiner Boardbag ausreichend Zeit und Material ein und gehe sanft damit um.

FINNEN

Als Erstes solltest du dich um die Finnen kümmern. Schließlich sind sie der gefährdetste Teil deines Boards. Glücklicherweise lassen sie sich in den meisten Fällen einfach mit dem mitgelieferten Finnenschlüssel abschrauben. Zumindest wenn dein Surfboard über ein Finbox-System verfügt, wie etwa das weitverbreitete Fin Control System, auch FCS genannt. Du entfernst die Finnen dann einfach vor dem Transport und verstaut sie sicher in ein Handtuch oder ähnliches gewickelt in deiner Boardbag. Aber vergiss bloß nicht auch den Finnenschlüssel einzupacken, sonst erlebst du am Surfspot eine böse Überraschung, vor allem, wenn es vor Ort keine gibt.

Bei fest am Board verankerten Finnen ist die Sache etwas aufwendiger. Als echter Sparfuchs kannst du aber easy einen eigenen Finnenschutz zusammenbasteln. Besorge dir dazu im Elektromarkt/Baumarkt einen alten Styroporblock und schneide passgenaue Rillen für die Finnen hinein. Wenn du damit fertig bist, entferne auch die Leash und verstaut sie einem separaten Fach deiner Boardbag oder im Reisekoffer.

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DAS 1×1 ZUM SCHUTZ DEINES SURFBOARDS 

Die Basis für ein gut gepolstertes Surfboard auf Reisen bilden eine Boardsocke und eine flugtaugliche BoardbagBoardsocken sind einfache Stoffhüllen, die wie ein elastischer Strumpf eng am Board anliegen und mit einer Kordel verschließbar sind. Sie alleine schützen dein Board nur minimal vor äußeren Einwirkungen, bilden aber zusammen in Kombi mit der Boardbag ein brauchbares Team!

Boardbags sind gepolsterte Taschen aus strapazierfähigem Material, die du mit einem Reißverschluss verschließen kannst. Es gibt sie passend für alle Boardmaße und je nach Verwendungszweck sind sie recht unterschiedlich ausgestattet. Dünne Polsterungen reichen zwar für den Transport auf dem Autodach, taugen aber nicht viel, wenn das Flughafenpersonal sie richtig in die Mangel nimmt. Hierfür benötigst du eine robust verarbeitete Surfbag mit einer Polsterung von mindestens 1 cm!

Innenliegender Kantenschutz und stabile Transportgriffe sind weitere Merkmale für eine gute Surf Travelbag. Wenn du mit mehreren Boards unterwegs bist, bietet sich eine Double- oder sogar Triple Boardbag an. Boardsocke plus Boardbag sind also die absoluten Basics für deine Flugreise mit Surfboard.

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Um auf Nummer sicher zu gehen, benötigt dein heiliges Baby aber unbedingt noch eine zusätzliche Stoßdämmung! Die beste aber auch aufwendigste Lösung ist es, wenn du dir in den USA einen Hardcase zulegst. Einige Airlines verlangen inzwischen sogar die Verwendung dieser Schalenkoffer und verweigern ansonsten im Schadensfall die Erstattung von Reparaturkosten. Allerdings gibt es diese Surfkoffer derzeit nicht auf dem europäischen Markt!

Aber auch ohne diesen (ohnehin recht wuchtigen) Gesellen gibt es Mittel und Wege für einen ausreichenden Schutz deines Lieblingsspielzeugs. Eine beliebte Methode ist die Verwendung von Luftpolsterfolie (Knallfolie, juhu!), die du in jedem Baumarkt als Verpackungsrest von großen Möbeln oder Elektrogeräten bekommst! Bei der Polsterung mit Luftpolsterfolie kommt es darauf an, die sensiblen Bereiche des Boards zu schützen. Vor allem die Brettspitze (nose) und das Heck (tale) solltest du dabei im Auge behalten. Eine Art Geheimtipp für den Schutz der besonders stoßanfälligen Rails deines Boards ist die Verwendung von aufgeschnittenem Rohrisolierer, den du um die Kanten legst und mit Klebeband am Board festklebst, so dass er während des Transports nicht verrutschen kann.

Wenn du vor dem Reisestart wieder mal im Freizeitstress bist und einfach keine Zeit mehr hast, dich um Luftpolsterfolie, Rohrisolierer oder irgendwelche Guards zu kümmern, solltest du unbedingt einige Teile deiner Ausrüstung zweckentfremden: Isomatten, Handtücher, Wetstuis und Lycras können hier in die Bresche springen. Wickle all diese auffindbaren Dinge um die sensiblen Bereiche deines Bretts und lasse dein heiliges Board in die passende Bag gleiten…

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ABHEBEN

Am Flughafen angekommen, schicken dich die reizenden Mitarbeiter der Fluggesellschaft nach dem Einchecken in der Regel zu einem extra Schalter für Sperrgepäck, wo du deinem Liebling dann nur noch eine gute Reise wünschen kannst.

Nun heißt es Daumen drücken! Wenn du alle Tipps befolgt hast, dürfte in der Regel jedoch nichts schief gehen. Sollte deinem Sweetheart trotz all der Vorkehrungen etwas zustoßen, musst du es unbedingt sofort und direkt nach der Ankunft am Zielflughafen herausfinden und unverzüglich beim Personal der Airline reklamieren. Denn nur dann hast du die Chance auf Schadensersatz!

Gute Reise & ride on!

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