Ski the B(east)- Unser Snow-Guide zur Amerikanischen Ostküste

Skifahren oder Snowboarden in den USA: Für viele Powdersüchtigen und ambitionierten Schneehasen ein lang ersehnter Traum. Doch müssen es immer die Rockies sein? Viele vergessen immer dass die Amerikanische Ostküste mitunter riesige Schneemassen abbekommt und du zeitweise sogar mehr ins Backcountry kommst als in den berühmten Rocky Mountains. Nicht ohne Grund zieht es immer mehr Freeskier und Snowboarder an die East Coast: Ski the B(east).

In diesem Snow-Guide stellen wir vom Dakine-Shop euch 3 Areas in den USA vor, die nicht nur halb so überlaufen wie der Rest der nordamerikanischen Resorts sind sondern auch das Backcountry einfach unglaublich attraktiv ist. Und da die Ostküste wirklich stark nachgezogen hat sollte hier definitiv für jeden was dabei sein!

 

  1. Berkshire East Ski Resort, Massachussets

This is where the name comes from! Berkshire East oder kurz auch B(east) ist das wohl naheste Skigebiet an den Großstädten New Englands wie zum Beispiel New York City(3 1/2h) und Boston(2h20min). Klein aber fein präsentiert sich die Area rund um Charlemont und Hawley seit Mitte der 1950er. 45 Abfahrten mit 9 Liften stehen dir zur vollen Verfügung. Bei fettem Neuschnee erwartet dich wie typisch für die East Coast Treeskiing vom feinsten mit fast vollster Verfügung über den ganzen Berg. Berkshire East ist unter anderem auch ein super Ausgangspunkt falls du mehrere Areas auf deiner Reise abchecken magst, da du auf dem Weg in den hohen Norden nach Vermont eh daran vorbeifahren musst. Unter anderem ist Berkshire East auch als Familienresort bekannt, aus persönlicher Erfahrung würden wir es aber definitiv nicht als solches abstempeln. Besonders hervorzuheben ist unter anderem die 100% Beschneibarkeit der südlicheren Gebiete in New England. Oft ist nämlich der Schneefall in den Rockies gar nicht mal so viel höher als an der Ostküste, vor allem nicht zur deutschen Ferienzeit.

2. Killington, Vermont

Relativ zentral gelegen in Vermont findet man das Killington Ski Resort. Seit 1945 schlängelt sich die Area um Mount Killingotn, den zweithöchsten Gipfel in Vermont. Mit 155 Abfahrten und 21 Liften kann man hier schon langsam an einen europäischen Vergleich kommen. Lange Zeit war Killington so ziemlich das spießigste Resort im Osten: Grund dafür ist einfach der, dass Killington mit der letzte Berg ist der Von New York City(5h) oder Boston(3h) noch halbwegs human gedaytripped werden kann. Besonders schnuckelig: Aufgrund der massiven Breite des Berges befinden sich unzählige Lodges im Tal. Nachdem sich das Gebiet mehr und mehr dem Park zuwandt, wurde ebendieses zum Freeski und Freestyle Snowboard Mekka des Ostens. Wohl kaum eine Überraschung für uns war es dann, dass Killington Vermont nun auch Heimat eines Woodward Camps geworden ist. Woodward ist eine ursprünglich aus dem berühmten Tahoe stammende amerikanische experimentelle Action Sports Firma, welche durch überragende und innovative Programme jungen Talente die beste Trainingsumgebung in Sachen Freestyle und Slopestyle geben will. Kein Wunder, dass hier mittlerweile der wohl fetteste Park Nordamerikas steht. Und das obwohl wir in Whistler, Breckenridge und Park City waren.

3. Jay Peak Resort, Vermont

Ganz oben im hohen Norden Vermonts, tatsächlich nur knapp 4 Meilen (6,5km) südlich der kanadischen Grenze findet man das Jay Peak Resort. 76 Abfahrten mit nur 8 Liften repräsentieren die Kompaktheit und Unerschlossenheit des Berges in Westfield, Vermont. Im Jahr 2008 zeichnete Jay Peak den meisten Schneefall in Nordamerika des Jahres aller Skigebiete auf. Boom! Das Resort hat 2 Base Lodges im Tal und gilt seit langem als Geheimtipp unter den Ski Areas Nordamerikas. Unter anderem bekannt ist es unter Insidern auch als Telemarker’s Paradise. Grund dafür sind die kilometerlangen, oft recht flachen Passagen in den Bäumen. Treeskiing vom Feinsten. Wer also vor allem aufs Powdern aus ist, der sollte unbedingt den weiten Weg gen Norden auf sich nehmen, denn es ist defintiv die relativ weite Fahrt wert. Übrigens: Wenn du direkt nach Vermont willst solltest du immer nach Montreal fliegen, das ist nämlich die nächstgelegenste Großstadt mit internationalem Flughafen. Ebenfalls zu empfehlen ist ein Abstecher ins relativ nahe gelegene Burlington, Vermont mit dem Lake Champlain. Eine der wohl coolsten und eigensten „Städten“ der USA mit unglaublich viel Charme und nördlichem Charakter.

TIPP: Du solltest auf keinen Fall vergessen, dass die meisten Areas der East Coast viel weiter nördlich liegen als europäische Skigebiete. Temperaturen von -20°C bis -30°C sind hier ganz normal und an der Tagesordnung. Du suchst noch passendes Equipment in Sachen Outerwear ? Check doch mal bei uns im Dakine Shop vorbei!

So far so good, Genießt den Winter!

Euer Dakine Shop Team

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Janik E

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