Surfbreaks: Alles was du wissen musst

Warum genau bricht eigentlich eine Welle, was für unterschiedliche Arten gibt es und was genau zeichnet diese aus?

Surfbreaks gibt es weltweit in verschiedenen Arten, die alle eine Sache miteinander teilen: Sie produzieren surfbare Wellen. Hierbei gilt nicht unbedingt der eine Typ besser als der andere, jede surfbreak hat seine Eigenheiten und die Bewertung gilt oft auch den eigenen Vorlieben. Insgesamt gibt es 4 verschiedene wichtige Surfbreakarten, die sich allesamt von einander unterscheiden. Wir erklären hier, welche Typen von Surfbreaks es gibt und welche Vor- und Nachteile sie mit sich bringen. Grundsätzlich unterscheiden sich die zwei unterschiedlichen Arten an Surfbreaks in der Meeresbodenbeschaffenheit: Beachbreaks und Reefbreaks.

Beachbreaks

Wie der Name schon erläutert handelt es sich hierbei um eine Surfbreak mit Sand im Untergrund. Die Wellen brechen hier über Sand. Beachbreaks sind auf jeden Fall die am häufigsten brechenden Wellen Europas und sind zum Beispiel am französichen oder spanischen Atlantik zu finden. Da der Sand meist glatt ist und man bei Wipeouts keine Angst vor ernsthaften Verletzungen haben muss sind Beachbreaks optimal für Anfänger geeignet. Negativ anzusehen ist hierbei aber ausser dem Wellendruck der um einiges geringer als bei beispielsweise einer Reefbreak ist auch, dass die Sandbänke ja meist nicht konstant an einem Platz am Meeresboden bleiben sondern wandern. Darunter kann dann die Wellenqualität leiden.

 

Reefbreaks

Riffe bilden am Meeresgrund die Grundlage für jede Reefbreak. Hierbei gibt es natürlich verschiedene Arten an Riffen. Das Riff kann zum Beispiel aus Vulkangestein (z.B. Nordküste Fuerteventura) oder aus lebenden oder toten Korallen (z.B. Hawai’i, Tahiti, Fiji) bestehen. Der große Vorteil an Reefbreaks bestehr darin, dass die Bodenbeschaffenheit statisch ist: Wenn dementsprechender Swell ist brechen die Wellen hier jeden Tag gleich. Für Anfänger können Reefbreaks allerdings schnell zum Albtraum werden, da bei Low Tide oft nur 20-50 cm zwischen dir und dem Riff liegen. Schleudert es dich hier nach dem Wipeout ordentlich durch kann das Riff dir ernsthaft wehtun. Oft sind Korallen und Vulkangestein sehr scharf und schlitzen dich dementsprechend auf. Bekannte Beispiele für heftige Reefbreaks sind zum Beispiel der gesamte Seven Mile Miracle auf Oahu oder Teahupoo auf Tahiti.

Pointbreaks

Pointbreaks stellen eine Besonderheit dar. Sie können entweder eine Beachbreak oder eine Reefbreak sein, brechen aber immer von einem bestimmten Punkt A bis zu einem bekannten Punkt B. Wellen brechen hierbei immer entlang einer Bucht, Halbinser oder einer Landzunge. Pointbreaks liefern dir zwar die mit Abstand beste Consistence aber sind auch meist super crowded. Ein bekanntes Beispiel für eine Pointbreak wäre zum Beispiel J-Bay in Südafrika.

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Rivermouth Break

Rivermouth Breaks existieren nur da wo ein Fluss ins Meer mündet. Die meisten Rivermouth Breaks sind Beachbreaks. Der ins Meer mündende Fluss hat in Zeiten von wenig Swell Zeit eine perfekte Sandbank „aufzuschaufeln“ die dann in Zeiten von heftigem Swell eine perfekt surfbare Break bildet. Das prominenteste Beispiel einer Rivermouth Break ist wohl Mundaka im spanischen Baskenland.

Wir wünschen euch auf jeden Fall viel Spass beim ausprobieren der verschiedenen Sufbreaks und remember: Ohne Swell läuft auch die beste Pointbreak nicht.

Euer Dakine Shop Team

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Janik E

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