Welches Longboard passt zu mir? Mit unseren Kauftipps bist du Ready To Ride!

Statt Joggen und Spazieren ist jetzt Cruisen angesagt: Aufgrund der aktuellen Ausnahmesituation feiern die Longboards gerade ein regelrechtes Come-Back! Aber wie findest du als Newbie nun das richtige Longboard, das zu dir passt? Unser Customer-Support Team hat die wichtigsten Fragen für dich beantwortet:

 

Welche Longboard-Typen gibt es und wo liegt der Unterschied?

Cruiser sind die am häufigsten anzutreffenden Longboards und aufgrund ihrer Vielseitigkeit und ihrer großen, weichen Rollen auch die perfekten Einsteiger-Boards. Die Größe eines Cruiser Longboards kann variieren – etwa zwischen 22“ und 32“. Die kleinen – auch „Penny Boards“ können sehr schnell werden, längere Cruiser sind hingegen stabiler und deswegen besonders für hohe Geschwindigkeiten geeignet.

Carver haben längere Achsen und ermöglichen dir dadurch leichtere Turns. Wenn du „surf-ähnliche“ Bewegungen bevorzugst, solltest du dir ein Carving Longboard holen. 

Surfskate Boards sind die richtige Wahl, wenn du wirklich das absolute Surfgefühl verspüren möchtest. Sie haben eine rotierende Vorderachse, wodurch du noch extremer sliden und carven kannst.

Freeride Longboards lassens sich durch ihre symmetrische Form sowohl vorwärts wie rückwärts fahren. Diese Boards eignen sich perfekt für Slides und Tricks.

Downhill bedeutet ganz einfach, bergab zu fahren. Diese Longboards haben einen größeren Abstand zwischen den Achsen, der für Stabilität sorgt. Maximaler Speed ist „vorprogrammiert“ – aber Achtung: Natürlich solltest du vor der Fahrt unbedingt Protektoren & Helm anlegen!


Wie funktioniert ein Longboard eigentlich?

„Dreh- und Angelpunkt“ deines Longboards sind die Achsen: Ohne Achsen würde das ganze Prinzip überhaupt nicht funktionieren! Mit etwa 150 mm bis 180 mm sind Longboard Achsen um einiges breiter als die eines regulären Skateboards.

Standard Kingpin nennt man die Achsen, bei denen der Kingpin nach innen zeigt. Diese Achsen sorgen für ein leichtes, stabiles Fahrerlebnis.

Reverse Kingpin Achsen (also Achsen, bei denen der Kingpin weg vom inneren Teil deines Boards zeigt) sind hingegen ideal, wenn du das Riden bei hoher Geschwindigkeit bevorzugst. Mit diesen Achsen kannst du dich tiefer in die Kurven legen.

 

Gibt es Unterschiede bei den Rollen?

Longboard Rollen sind größer und weicher als gewöhnliche Skateboard Rollen. Das sorgt sowohl für Stabilität und ein sichereres Fahrgefühl, als auch für besseren Grip auf unebenen Oberflächen.

Die gewöhnliche Rollen Größe von Longboards liegt zwischen 60 und 100 mm. Mit kleinen Rollen kannst du schneller beschleunigen. Wenn du lieber Wert auf Stabilität bei hoher Geschwindigkeit und unebenen Flächen legst, solltest du dir hingegen größere Rollen zulegen.

Ganz ähnlich ist es mit der Härte der Rollen. Weiche Urethan Rollen bieten einen besseren Grip und Stabilität auf unebenen Oberflächen. Auf härteren Rollen hast du weniger halt, aber auch eine schnellere Performance.

 

 

Welchen Einfluss hat das Kugellager?

Unter einem Kugellager kann man sich ein rundes Gehäuse aus acht oder neun geschmierte Kugeln enthält, vorstellen. Es sorgt für die gleichmäßige Verteilung des Gewichts und für die Minimierung der Reibung zwischen den Achsen und Rollen. Das Kugellager deines Longboards kann aus Stahl, Metall oder Keramik bestehen. Es ist sehr wichtig die Kugellager regelmäßig zu warten, da die Reibung beim täglichen Einsatz dazu führt, dass die Kugellager sich erwärmen, ausweiten und langfristig ggf. Schaden entsteht.

 

Helme & Protektoren: Wie Schütze ich mich richtig?

Damit du dich beim Cruisen nicht verletzt, empfehlen wir dir, vor allem als Anfänger unbedingt mit Protektoren zu fahren: Ein fest sitzender Skate Helm schützt dich beim Freeriden und Downhillen vor Kopfverletzungen. Und wenn du zudem Ellenbogenschoner und Knieschützer anlegst, bleiben auch Knie, Handgelenke und Ellenbogen von Schürfwunden und Schlimmerem verschont.

 

 

Viel Spaß beim Riden wünscht

Euer Dakine Shop Team

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MM

... Michaela ist gerne auf Reisen und hat unter anderem über 1 Jahr in Costa Rica gelebt. Seit 2016 ist sie bei Dakine Shop im Social Media bereich tätig und als echte Münchnerin nach Feierabend natürlich an der Isar zu finden.

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