Wassersport der Zukunft – Wingfoil Surfen!

Wingfoil Surfen

Die Diskussionen brachen Bahnen als die ersten Bilder und Videos im Netz aufgetaucht sind. Kommentare wie: Sieht das albern oder geil aus? Wie soll das funktionieren? Ist das schwierig? Wer braucht sowas denn? Lösen die Wingsurfer die Kitesurfer ab? Wir haben für euch recherchiert und bringen die Fakten zusammen.

 

Wingfoil ist eine ganz neue und eigene Art des Surfens. Im Kern verbindet das Wingfoil Surfen ganz viele verschiedene Arten des Surfens. Ein bisschen was vom Surfen, ein bisschen Kite- und Windsurfen und man hat die perfekte Kombination.

So neu ist die Idee vom Wingsurfen eigentlich gar nicht. 1986 stellte der Entwickler Tom Magruder seine „Wind Weapon“ vor. Die Erfindung war damals schon eine Mischung aus Windsurfsegel und Kite. Auch auf Maui gab es bereits in den 80er Jahren die ersten Wingsurfer aber erst jetzt, durch die verbesserte Technik der Tube-Kites und der Entwicklung der Foils, ist das Thema jetzt so wirklich durchgebrochen und spannend geworden. Man munkelt schon vom dem neuen Wassersport-Hype schlecht hin.

 

Wie funktioniert das Wingfoilen?

Wie funktioniert das jetzt eigentlich mit dem Wing und der Foil? Wie spielen diese beiden beim Surfen zusammen?

Im Grunde ist es einfach erklärt:  Man hält den Wing, sprich den Flügel in der Hand, welcher dann mit Hilfe des Windes Vortrieb und Auftrieb erzeugt. Der moderne Flügel ist nun aufblasbar und damit leichter aufzubauen und deutlich leichter in der Haptik.

Nun wird der Hydrofoil oder kurz Foil, der an deinem Board angebracht ist, wichtig, denn dieser ist im Prinzip nichts anderes als ein Flügel, der ab einer gewissen Geschwindigkeit im Wasser anfängt zu steigen wie ein Flugzeug. Das Surfbrett hebt sich selbst mit dir darauf aus dem Wasser und ab diesem „schwerelosen“ Punkt bist du am „foilen“.

Das richtige Board muss her!

Neben der einfach erklärbaren Funktion des Wingfoilen, ist die Wahl des richtigen Boards dafür etwas schwieriger. Wir machen es euch aber einfach und haben das wichtigste kurz zusammengefasst, worauf ihr unbedingt beim Boardkauf beachten müsst:

Gerade Einsteiger versuchen das Wingfoilen ohne Foil auf einem SUP-Board, um zunächst einmal ein Gefühl für den Flügel zu bekommen. Das Handling des Flügels gestaltet sich zur Überraschung der Anfänger besonders intuitiv. Die vordere Hand hält leicht über dem Kopf des Fahrers die Anströmkante, während er mit der hinteren Hand den Anstellwinkel und somit die Kraft im Flügel kontrolliert. Bei ausreichender Windgeschwindigkeit, kann man so auch mit einem SUP oder Windsurfboard ein wenig umher fahren. Aber richtiges Foilen klappt damit nicht.

Zum richtigen Foilen eignen sich am aller Besten kleine Wave-Foil-SUP´s, die aber abhängig von Gewicht und Talent des Surfers nicht zu klein gewählt werden sollten. Um einen sicheren und stabilen Stand zu haben bietet es sich an Fußschlaufen am Board anzubringen.

Als Wing kommen in der Regel die großen Surf- und SUP-Foil-Frontflügel mit einer Oberfläche von über 1.000 Quadratzentimetern zum Einsatz.

Equipment

Wenn ihr nun das passende Board und den perfekten Wing für Euch gefunden habt, stellt sich zu guter Letzt noch die Frage was ihr darüber hinaus noch an Equipment benötigt. Optional könnt ihr zusätzlich zu einer Fußschlaufe auch eine Leash am Board befestigen um eine sichere Verbindung zwischen Euch und eurem Board zu haben. Damit auch ihr vor Wind und Wetter geschützt seid und gleichzeitig nichts an eurer Flexibilität einbüßt, empfehlen wir Euch hautenge Lycras oder Neopren Anzüge.

Fazit

Wingfoilen ist der Wassersport der Zukunft und wir werden definitiv dran bleiben! 

 

Euer Dakine Shop Team

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Luisa M

Luisa ist 23 und ein waschechtes Münchnerkindl. Sie reist gerne zu entfernten Zielen, hat aber auch schon Europa erkundet. Seit September 2020 arbeitet sie bei Dakine im Bereich Marketing.

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