Eklat beim Filmfest

Diese Woche ging das allseits bekannte Filmfest in Cannes zu Ende. Aber dieses Jahr machten nicht nur die Filme und Schauspieler Schlagzeilen, sondern auch Regisseur Lars von Trier.

Bei dem diesjährigen Internationalen Filmfestival in Cannes gab es einen großen Eklat: Regisseur Lars von Trier äußerte, dass er Hitler verstehe und  gab zu, ein Nazi zu sein. Die Konsequenz für seinen Kommentar war der Ausschluss vom Filmfest. Außerdem versaute er mit diesen Worten auch seinem Team des Films „Melancholia“ das Abendessen nach der Premiere. Das Restaurant, in dem das Team essen wollte, gehört einer jüdischen Familie, die sich verständlicher Weise weigerte, Lars von Trier und sein Team zu bewirten. Trotz dieses Eklats gewann Kirsten Dunst, die in „Melancholia“ eine Hauptrolle hat, den Award als Beste Schauspielerin.

Weil das Bord der Direktion den Film von den Kommentaren des Regisseurs trennte, gab es zum Schluss doch noch ein Happy End für „Melancholia“, bzw. für Kirsten Dunst.

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