Kellnern war gestern

Den meisten Studenten ergeht es ähnlich, sobald sich das Semester dem Ende nähert. Der Blick in die Haushaltskasse offenbart chronische Ebbe. Als Student braucht man im Durchschnitt 750 Euro monatlich, um seine Miete, Nebenkosten, Ernährung, Bücher usw. zu finanzieren. Daher verwundert es kaum, dass 62 Prozent aller Studenten während der Semesterferien jobben (vgl. F.A.Z., 20.07.2007, Nr. 166, S. 20).

Besonders beliebt, weil in jeder größeren Stadt relativ einfach zu bekommen, ist nach wie vor das Kellnern. Vorkenntnisse werden hier keine vorausgesetzt und mit dem Trinkgeld lässt sich auch ein noch so niedriger Stundenlohn schnell aufbessern. Ebenfalls begehrt sind auch Aushilfsjobs im Lager oder Büro.

Doch locken neben den „althergebrachten“ Aushilfsjobs mittlerweile eine Menge Ferienjobs, die wenn auch nicht unbedingt lukrativer, so doch zumindest mit mehr Abwechslung verbunden sind.

Zahlreiche Agenturen locken mittlerweile mit einem Promotion- Job auf Mallorca, bei dem es darum geht, an einem Abend möglichst viele Eintrittskarten für die zahlreichen Diskotheken unter die Leute zu bringen. Bezahlt wird oft mit einem Fixgehalt pro Tag, welches aber durch Provisionen für Kartenverkäufe schnell gesteigert werden kann. So lassen sich mitunter 200 Euro an einem Tag verdienen. Der Vorteil, man kann dem schnöden Sommerwetter in Deutschland den Rücken kehren und dort arbeiten, wo andere Urlaub machen. Gleichwohl darf man sich die Arbeit auf der Urlaubsinsel nicht zu entspannt vorstellen, denn nur wer auf Leute zugeht und auch wirklich die eine oder andere Karte verkauft, wird in seinem Geldbeutel auch am Ende der Reise noch etwas übrig haben.

Wer es etwas ruhiger mag und eher einen Job in der Natur bevorzugt, der bewirbt sich z.B. als „Resort Worker“ in einem der zahlreichen Nationalparks in den USA. Das Geld spielt hierbei allerdings eine untergeordnete Rolle, denn ganz im Sinne des „work and travel“ Prinzips deckt das verdiente Geld in erster Linie die Reise- und Aufenthaltskosten ab. Wer schon den Sprung über den Teich wagt, der will auch was vom Land sehen und  oftmals bleibt am Ende der Reise nicht mehr viel übrig. Dafür nimmt man eine Menge neuer Erfahrungen mit, lernt viele neue Leute kennen und verbessert zudem seine Englischkenntnisse.

Wie sind eure Erfahrungen mit Ferienjobs? Wo gibt es richtig viel zu verdienen und wo trifft man auf eher gechilltes Arbeiten?

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