Off the Beaten Track – Tag 1

München – Mailand (Samstag 09.07.)

Nachdem sich alle Teams am Abend zuvor in München zur Akkreditierung getroffen haben, ging es nun endlich los: Doch leider wurde der Start vom „Stiftung M. Test Racing Team“ und dem „Team America World Police“ unplanmäßig durch die Exekutive verzögert. Mit eineinhalb stündiger Verspätung ging es dann auch für uns auf die Tour Richtung Barcelona.

50 Kilometer nach München war es dann soweit und der erste Totalausfall der Rallye war zu beklagen. Ein Wagen des Organisationsteams hat den Geist aufgegeben. Zum Glück stand aber in München noch ein Ersatzwagen bereit und die Rallye konnte für sie weitergehen.

Für uns ging es vorbei an Garmisch und der Zugspitze in Richtung der österreichischen Tiroler Alpen. Der erste Härtetest für Mensch und Maschine, wie uns unsere qualmenden Bremsen eindrucksvoll bewiesen haben.

In so einem Fall hat man zum Glück noch Motor- und Handbremse zur Verfügung.

Die Fahrt führte uns über den Hochgurgelpass zum 2509 Meter hohen Timmelsjoch. Oben angekommen war erstmal Motor abkühlen und eine Brotzeit angesagt. Eine wunderschöne Aussicht über die Alpen war eine weitere Belohnung nach der ersten Tortour für den Boliden.

Von dort ging es zur nächsten Abfahrt nach Merano.

Aber wer geglaubt hat, ab da wird es ruhiger, der hat sich getäuscht, denn nach kurzer Fahrt durch weniger bergiges Gelände mussten die über 40 Kehren hoch zum Stilfser Joch bewältigt werden.

Mit 2757 Metern eine der drei höchsten Passstraßen Europas.

Am Monumente Fausto Coppi gab es dann den ersten italienischen Mocca, denn wir waren längst im Land des Dolce Vita.

Die folgende Abfahrt und der restliche Weg führte uns über den Skiweltmeisterschaftsort Bormio und entlang des Comer Sees nach Mailand. Eine willkommene Entspannung für uns und unser Gefährt.

In Mailand mussten wir dann noch aufgrund fehlenden Kartenmaterials etwa eine Stunde nach unserem Hostel suchen, welches sich inmitten vom mailändischen China Town befand.

Nach knapp 14 Stunden auf Achse waren wir einfach nur froh ein Bett vorzufinden, da war es auch zu verkraften, dass man im Hostel, aus welchen Gründen auch immer, nach 23 Uhr nicht mehr duschen durfte.

 

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