Faszination Frauenheld

Eigentlich ist Ted Mosby die Hauptfigur von „How I met your Mother“, der im Jahre 2030 seinen Kindern erzählt, wie er ihre Mutter getroffen hat. Aber was heißt schon „eigentlich“?!

Seit dem 11. Januar 2012 strahlt ProSieben die siebte Staffel der amerikanischen Erfolgsserie „How I met your Mother“ aus und seit langem schon ist klar: der anzugtragende Frauenheld Barney Stinson hat sich nicht nur zum Zuschauerliebling entwickelt, er ist zu einer Ikone geworden.
Es gibt mehrere Bücher gefüllt mit seinen „Weisheiten“ sowie einen Blog und einen Twitter-Account, die beide vom Drehbuchautor Matt Kuhn aktuell gehalten werden. Motivationsposter sind seit neuestem in allen Büros zu finden und Männerfreundschaften werden mit dem BroCodex reglementiert.

Doch woran liegt das? Er ist weder der typische Antiheld, mit dem sich beinahe jeder identifizieren kann, noch ein charmanter Gentleman. Barney Stinson ist die Coolness in Person. Diese Coolness ist ein vier wesentlichen Punkten verankert:

1.       Frauen
Er ist ein Frauenheld wie er im Buche steht, der seine Errungenschaften nach spätestens 12 Stunden wieder vor die Tür setzt. Sein Hobby ist es, Frauen aufzureißen.
Dabei sind seine Anmachsprüche nicht platt und langweilig. Vielmehr haben seine Aufreißstrategien Stil, sind von langer Hand geplant, gut durchdacht und geschickt ausgeführt. Obwohl für den Zuschauer erkennbar ist, dass in den Behauptungen meist kein Fünkchen Wahrheit steckt, so hat er doch immer Erfolg.

2.       Job
Was genau Barney arbeitet, weiß vermutlich nur er. Fakt ist aber: er verdient damit genug, um sich maßgeschneiderte Anzüge (auch Schlafanzüge) zu leisten und Spaß ohne Ende zu haben. Geld ist für ihn kein Thema, er hat es. Auch hier scheint ihm alles zuzufliegen, von Problemen keine Spur. Mit anderen Worten: Erfolg auf der ganzen Linie.

3.       Awesomness
Immer locker und lässt er keine Gelegenheit aus einen seiner berühmten Sprüche anzubringen und mindestens einmal pro Folge irgendetwas als „legendär“ zu bezeichnen. Sich selbst bezeichnet er gerne als „awesome“, wobei er damit nicht die gängigen Übersetzungen wie „beeindruckend“ oder „fantastisch“ meint. Vielmehr möchte er damit ausdrücken, dass er noch viel besser als das ist. Er ist seiner Meinung nach besser, toller, intelligenter und erfolgreicher, als alle anderen. Ihm kann keiner das Wasser reichen.
Sollte es doch einmal nicht so gut laufen, dann geht er nach einem einfachen aber effektiven Motto vor: „when i get sad i stop being sad and be awesome instead“. So einfach ist das!

4.       Anzug
Barney kennt man eigentlich nur in einem Kleidungsstück: einem Anzug! Selbst sein Schlafanzug ist in der Form eines Anzugs gehalten. Dabei hält er sich an den Leitsatz „guys in suits are hot“.

Diese vierPunkte sind die Basis seiner Figur. Eine Figur, die von Männern als Ideal verehrt wird; ein Freund, den jeder haben will. Frauen hingegen sehen den Aufreißer zwar nicht als Ideal, lachen aber gerne über seine Witze. Fakt ist: bei Geschlechter sind – jedes auf seine Weise – von der Figur Barney Stinson fasziniert.

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