Olympia in Sotchi – Auch die Freeskier beweisen sich im Rose Kuhtor Park

Auch die Freeskier zeigen bei den Olympischen Winterspielen 2014 im russischen Sotschi aud höchstem Niveau was sie im an den Rails, Kickern und in der Halpipe drauf haben. Hier ein kleiner Überblick über die Ergebnisse.

FREESKI SLOPESTYLE MEN

 

Nach der Qualifikation der Männer beim Freeski Slopestyle stand eines fest, hier wird auf höchstem Level gefahren! Doch das machte auch die Jungs nervös und so patzten viele in ihrem ersten Run vor allem auf der Railsection. Und so hieß es dann im 2. Run alles oder nichts. Einige Fahrer wie Oystein Braaten, Jossi Wells und Bobby Brown gingen aufs Ganze und konnten ihren Run nicht Sauber runter bringen. Nach einigen guten Runs, die jedoch durch kleine Fehler keine hohe Punktzahl erreichen konnten tat sich auf den vorderen Rängen nicht mehr viel. Gus Kenworthy versuchte mit einem hammer Run mit einem Disaster 2 On 2 Off, einem Switch On Pretzel 4 Off, Switch 2 On Pretzel 2 Off, Switch 2 On 4 Off, Right Double Cork 16 Blunt, Switch Left Double Cork 10 Japan, Switch Triple Rodeo 14 Japan den führenden Amerikaner Joss Christensen zu toppen, doch holte sich schließlich nur die Silber Medalle. So stand schon vor seinem zweiten Run fest dass Joss auf dem 1. Platz landet und zeigt trotzdem noch einmal einen überragenden Run und verdient sich somit als erster Freeskier im Slopestyle das Goldene Metall. Um das amerikanische Trio komplett zu machen brachte der Amerikaner Nicholas Göpper Bronze nach Hause. Deutscher Teamfahrer Benedikt Mayr konnte sich in der Qualifikation nur auf den 20. Platz kämpfen und lag somit einen Platz hinter dem Dakine Teamrider Jeremy Pancras.

FREEESKI SLOPESTYLE WOMEN

Auch die Ladies zeigten in ihren Runs was sie drauf haben. Neben einigen Fehlern merkte man die Anspannung der Mädels und konnte dennoch einige top Runs und Tricks sehen.
Die erste Goldmedaille für eine Freeskierin im Slopestyle sicherte sich die Kanadierin Dara Howell, die als einzige Riderin einen 90er Score erreichte und damit die Konkurrenz auf die weiteren Plätze verwies. Bei dem Kampf um Silber und Bronze wurde es spannend, Amerikanerin Devin Logan holte sich schließlich mit einem Score von 85.40 knapp vor der Kanadierin Kim Lamarre mit einem Score von 85.00 den 2. Platz. Doch auch hatten wir mit Lisa Zimmermann eine deutsche Riderin mit im Contest. Sie konnte ihre beiden Runs in der Qualifikation sicher runter bringen und landete somit auf dem 14. Platz. Mit einer leichten Enttäuschung war es für sie dennoch ein großer Moment und äußerte sich dazu in der ARD mit: „Es war etwas schwer zu fahren und eisig in der Landung. Ich bin einfach in den Contest gegangen und wollte Spaß haben, und das habe ich geschafft.“

FREESKI HALFPIPE MEN

Anders als bei den vorherigen Runs der Freeskier, gab es am Tag des Herren Freeski Halpipe Finales starken Schneefall, was die Bedingungen für die Rider erschwerte. Dementsprechend wurde einer spektakulären Show wetterbedingt ein Strich durch die Rechnung gemacht und die Jungs begrenzten sich in ihren Runs auf sichere Tricks. Der ganz große Favorit David Wise holte sich am Ende mit unter anderem einem Back-To-Back Double Cork 12 Mute mit einem Score von 92.00 die Goldmedaille.Durch die Wertungen der Judges konnte man sehen, dass diese großen Wert auf eine saubere Ausführung und einen guten Style legten, und so konnte sich der Rider Noah Bowman allein durch viele Switch Tricks, einem hammer Style und sauberen Landungen, ohne einen einzigen Double Platz 5 holen.Auch der Kanadier Mike Riddle und der Franzose Kevin Rolland konnten sich durch einen Back-To-Back Double Cork 12 auf das Treppchen fahren und ließen die anderen Hinter sich.

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