Olympic Games 2014 in Sochi – Die ersten Erfolge

Mit einer spektakulären Eröffnungsfeier im Olympischen Dorf in Sotschi wurde das olympische Feuer entflammt und der olympische Geist erreichte die Herzen der Athleten.

Mit den ersten Qualifikationsläufen der Damen und Herren im Snowboard Slopestyle am Donnerstag, den 6. Februar konnten sich die Rider schon vor der offiziellen Eröffnung ihre Plätze für das Halbfinale sichern.

SNOWBOARD SLOPESTYLE MEN

Samstag, 8. Februar 2014 – Es war ein perfekter Bilderbuch Tag auf dem hart diskutierten, aber dennoch perfekten Olympischen Slopestyle Parcour mit Sonnenschein. So konnten die für das Finale Qualifizierten Männer im Halbfinale am Morgen um 09.45 Uhr in das Snowboard Slopestyle Finale im Rose Khutor Extreme Park starten.

 

Aus insgesamt 21 Ridern kristallisierten sich im Finale Staale Sanbech, Sage Kotsenburg, Marc McMorris und Yuki Kadono heraus. Als dritter im Run 1 zeigte Sage einen perfekten Run: ein cab 270 to fakie, ein halbf cab 540 vom zweiten Rail, ein half cab double hand-drag back 1 vom dritten Rail, ein massiven 12 double, einen Frontside 1080 und am letzten Kicker ein Backside 1620.  Mit spektakulären Tricks und einem hammer Style zeigte Sage der Snowboard Szene alle Ehren und ließ die Roboterartigen Rider ohne flow weit hinter sich. Ein Rider nach dem Anderen versuchte Sage zu toppen, doch keinem geling es. Am Ende hat Sage Kotzenburg´s erste Run ihm das erste Gold im Snowboard Slopestyle geholt. Mit einem Frontside sowie einem Backside tripple 1440 konnte sich schließlich Stalle Sandbech die Silbermedaille holen und Favorit Mark McMorris mit zwei tripple Corks, die Judges zur Bronze Medaille überzeugen.

 

 

SNOWBOARD SLOPESTYLE WOMEN

Weiter im Programm ging es am Sonntag um 10.30 Uhr mit den Snowboard Slopestyle Damen. Auch die Girls wie X-Games Gewinnerin Jenny Jones, Torah Bright, Anna Gasser, Sina Candrian und Jamie Anderson zeigten was sie am anspruchsvollen Park von Rose Khutor drauf haben. Die Mädls zeigten uns 50-50s und feinste Boardslides an den Rails sowie cab 540´s, 720´s und stylischen cab 7er auf den Parkkickern. Trotz des ersten 1080, der jemals von einer Frau gestanden wurde, viel die Schweizerin Sina Candrian durch eine unsaubere Landung leider nur auf den vierten Platz. Nach einem dramatischen Sturz von Sarka Pankochova im zweiten Run durch einen überdrehten cab 7 brach bei dem Sturz sogar ihr Helm, doch sie blieb glücklicherweise unverletzt.

So holte sich dann die Amerikanerin Jamie Anderson mit einem perfekten zweiten Run durch einen gap to noseslide, einem 50-50 backside 180, einem cab 720, einem switch backside 540 und einem hohen Front 7er die Gold Medaille.  Die Finnin Enni Rukajarvi und die Engländerin Jenny Jones brachten mit eindrucksvollen Runs Silber und Bronze nach Hause.

 

SNOWBOARD HALFPIPE MEN

Am Dienstagabend war es dann endlich soweit für die Snowboard Halfpipe Männer und man muss sagen wir hätten alles erwartet nur nicht das! Wird Shaun White sich das Gold holen oder wird er von dem Nachwuchs eingeholt? Es war der 15 jährige Japaner Ayumu Hirano, der bereits am Anfang des Contest durch einen hohen front 10er, einen cab 10er, einen front 9er und einem front double 10er mit einer Wertung von 90.75 führte. Als letzter Fahrer in Run 1 stürzte Shaun White nach einem cab 1440 double und blieb mit seiner Nose in Unebenheiten im Flat unglücklicherweise stecken und verlor dadurch den Schwung für die nächsten Sprünge.  Auch Dany Davis hatte an diesem Tag kein Glück und hat es dementsprechend nicht geschafft einen soliden Run hin zu legen, zeigte uns aber dennoch einen spektakulären Backside 360 mit einer Switch Method Kombination, die mit Sicherheit in die Geschichte eingehen wird.

Iouri Podlatchikov, unter seinen Freunden auch bekannt als IPod, zeigte dann in seinen Runs was für eine hohe Konkurrenz er den Anderen gegenüber darstellt. Mit einem absolut genialen Run mit einer Wertung von 94.75 Punkten überzeugte er die Judges mit einem massiven Backside Air, einem stylischen Frontside 5er, einem double McTwist 1260, einem Frontside 1080 und einem cab double 1440, seinem sogenannten „Yolo“ Flip, den neben ihm nur ein zweiter auf der Welt kann. Somit verdiente er sich das Gold im Halfpipe Contest mit mächtig viel Würde und Anerkennung der anderen Rider. Der Youngster Ayumu Hirano viel somit auf Platz zwei und schien etwas unglücklich über die Platzierung. Anders als der Silber Medaillen Gewinner, freute sich der Japaner Taku Hiraoka auf die Bronze Medaille. Shaun White konnte auch mit seinem zweiten Run nichts mehr rausreisen und patzte schon bei den ersten Tricks sodass er den Run nicht vollenden konnte.

„Auch dieser Tag war ein weiterer verrückter Tag in der Geschichte des Snowboarding und es wird uns in Erinnerung bleiben als der Tag als das Unerwartete eintraf.“

 

 

 

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