Bad Aibling FireGirls – Erster Schritt ins Finale

Die Bad Aibling Fireballs haben den ersten Schritt in Richtung Aufstieg in die erste Damen-Basketball-Bundesliga getan. Mit einer Glanzleistung siegten die Fireballs im ersten Halbfinal-Spiel in heimischer Halle gegen den USC Heidelberg mit 60:44. Dabei führten die FireGirls das komplette Spiel über und liesen zu keinem Zeitpunkt Zweifel an einem Sieg aufkommen. Jetzt hat Bad Aibling am kommenden Samstag, 12. April um 18 Uhr in Heidelberg mit einem weiteren Sieg die historische Chance in das Finale der Aufstiegsrunde einzuziehen. Im anderen Halbfinale siegte Keltern gegen Speyer mit 76:60.

 

Stimmen zum Spiel

Emma Duinker, Spielerin des Tages

„Es fühlt sich sehr gut an, dass wir gewonnen haben. Ich bin nie mit meinem Spiel zufrieden, obwohl ich 25 Punkte gemacht habe, kann ich nächste Woche noch eine Schippe drauf legen. Aber es wird auf jeden Fall ein schweres Spiel werden. “

Samir Tanjo, Trainer Bad Ailbing Fireballs

„Wir haben uns optimal auf den Gegner vorbereitet. Nach dieser Leistung wollen wir am kommenden Samstag in Heidelberg den Einzug ins Finale klar machen!“

Dennis Czygan, Trainer USC Heidelberg

„Das Spiel war klasse, aber meine Mädels haben viel zu viele kleine Fehler gemacht, die sich am Ende gerrächt haben. Und unsere Trefferquote war miserabel. Wir sind aber extrem heimstark und wir müssen unser Selbstbewusstsein wieder kriegen.“

 

Spielbericht

Nach 22 Spielen belegten die Bad Aibling Fireballs den zweiten Platz in der 2. Damen-Basketball-Bundesliga. Damit qualifizierten sich die FireGirls erstmals in ihrer Vereinsgeschichte als eine von vier Mannschaften für die Aufstiegsrunde. Im Halbfinale trifft Bad Aibling auf den Tabellendritten der abgelaufenen Saison USC Heidelberg. Wer zuerst zwei Spiele gewinnt, kommt ins Finale. Am Samstagabend fand das erste Spiel der Halbfinal-Serie im FireDome in Bad Ailbing statt.

Beide Mannschaften spielten in dieser Saison bereits zweimal gegeneinander. Beide Mal hieß der Sieger Bad Aibling. Und die Fireballs gingen auch im ersten von maximal drei Halbfinal-Spielen gegen Heidelberg von Anfang an konzentriert zur Sache. Und das, obwohl Trainer Milos Kandzic wegen einer Sperre nicht am Spielfeldrand stehen durfte. Sein Vertreter Samir Tanjo machte seine Sache allerdings ausgezeichnet! Besser als mit einem Dreier von Emma Duinker kanns nicht los gehen. Die Kanadierin trumpfte nach 8 Wochen Verletzungspause auf, als wäre sie nie weg gewesen und ragte mit insgesamt 25 Punkten aus einer sehr guten Aiblinger Mannschaft heraus. Die Team-Building-Maßnahme mit den Mentaltrainern Bernd Zimmermann und Peter Kwapil hat sich gelohnt. Die Fireballs zeigten eine engagierte Mannschaftsleistung. Eine kämpfte für die andere. Heidelberg setzte auf seine 1,93 Meter große US-Amerikanerin Erica Carlson. Die mit Abstand beste Rebounderin der Liga blieb weit hinter den Erwartungen zurück und griff sich lediglich fünf Abpraller, soviele wie die kleinste Fireballs-Spielerin Lena Bradaric. Dennoch war das Spiel sehr intensiv und zumindest in der ersten Halbzeit ausgeglichen. Die Fireballs führten zur Halbzeit mit 29:24.

Im dritten Viertel stellten die Fireballs die Weichen zum Sieg. Die Fireballs zogen auch dank einer schlechten Trefferquote der Gäste bis auf 14 Punkte davon. 45:31 stand es vor dem Schlussviertel. Heidelberg versuchte im letzten Spielabschnitt nochmal alles und holte zwischenzeitlich auf. Doch mit einem sehenswerten Dreier knapp drei Minuten vor Spielende machte Lena Bradaric den Sack zu. Heidelberg konnte sich nur noch mit Fouls gegen die drohende Niederlage wehren, was zahlreiche Freiwürfe für die FireGirls zur Folge hatte. So schraubten Carla Bellscheidt und Co. Das Ergebnis auf 60:44. Tolles Spiel! Verdienter Sieg! Super-Leistung!

Jetzt können die FireGirls im zweiten Halbfinalspiel am kommenden Samstag, den 12. April in Heidelberg mit einem Sieg ins Finale einziehen. Der Fireballs-Partner Berr-Reisen bietet die Fahrt nach Heidelberg für 30 Euro an. Anmeldungen per Email an geschaeftsstelle@ba-fireballs.de.

 

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