Die einflussreichsten Surfer aller Zeiten

 

Immer auf der Suche nach der perfekten Welle, leben die meisten der erfolgreichsten Surfer der Welt direkt am geliebten Meer. Sie genießen das Leben, die Sonne und den Strand und stürzen sich mit einer Leidenschaft in die Fluten, die seinesgleichen sucht. Doch ist es wirklich immer so? Leben Surfer wirklich so ein stylisches, cooles und sorgenfreies Leben wie man es sich vielleicht vorstellt?

Den meisten Surferboys wurde das Talent zwar schon in die Wiege gelegt bzw. hatten sie mindestens ein Elternteil, das die Leidenschaft des Juniors nicht nur geteilt sondern auch gefördert haben. Doch die meisten Profisurfer mussten richtig hart arbeiten, trainieren, bangen und kämpfen, bis sie den ersten Sieg in der Tasche hatten und nicht alle einzigartigen Talente der Welt konnten ihre Leidenschaft zum Beruf machen und sich ein unbeschwertes Surferleben finanzieren.

In den letzten Jahrzehnten bis heute gab es einige herausragende Surfer Persönlichkeiten, die es echt wert sind, hier einmal auf dem Präsentierteller zu landen. Den einzigen wahren Surfer King gibt es natürlich nicht, dafür müssten wir in allen Teilen der Welt jeden einzelnen talentierten Surfer unter die Lupe nehmen, aber ein paar der einflussreichsten Surfern der Welt haben wir hier einmal herausgesucht:

 

1. Duke Kahanamoku (Hawaiianer)

Duke wurde 1890 in Honolulu / Hawaii geboren und gilt als der Mann, der das moderne Wellenreiten in die Welt brachte. Er ist praktisch im Wasser auf die Welt gekommen und verbrachte seine gesamte Kindheit und Jugend in den Wellen des Ozeans. Schwimmen war seine große Leidenschaft und er wurde dreimal olympischer Goldmedaillengewinner. Schon immer experimentierte die leidenschaftliche Wasserratte mit Schwimmbrettern aller Art und konstruierte schließlich ein fast 5 Meter langes und über 50 Kilogramm schweres Surfbrett.
Wann immer es ihm möglich war, schnappte er sich auf seinen Reisen durch die Welt eines der traditionellen Holzbretter und ritt auf den Wellen. Somit sorgte Duke Kahanamoku 1912 dafür, dass Surfen in Kalifornien bekannt und wahnsinnig beliebt wurde. 1914 gilt in Australien als Geburtsstunde des Surfens – wer da wohl gerade auf den Wellen des Pazifischen Ozeans surfte…? Duke lebte ein langes Leben und surfte erst 1968 endgültig aus dieser Welt.
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2. Edward Ryon Makuahanai Aikau (Hawaiianer)

Seine Freunde nannten ihn Eddie Aikau. Er war ein gut aussehender Rebell, der 1946 in Kahului geboren wurden und leider nur 31 Jahre alt wurde. Mit 16 schmiss er die Schule, um sich sein erstes Surfbrett selbst zu verdienen. Er wurde schließlich zum ersten Rettungsschwimmer Hawaiis und war bekannt dafür dass er vor keiner noch so hohen Welle Angst hatte. Weil er so viele Menschen vor dem Ertrinken rettete, wurde er 1971 zum Lebensretter des Jahres gewählt. Eddie ist aber vor allem eine Surflegende, denn er ritt die höchsten Wellen und wagte sich selbst bei den gefährlichsten Bedingungen ins Wasser. Und gewann – immer und immer wieder! “Eddie would go” ist bis heute der Spruch, den Mr. Aikau bekannt gemacht hat. Zu seinen Ehren wird in der Waimea Bay jährlich der Eddie Aikau Invitational Surf Contest (The Eddie) ausgetragen. Die Welle muss hier mindestens 7 Meter betragen!

 

3. Greg “Da Bull” Noll (Kalifornier)

Sein Spitzname “Bulle” hat er davon, dass der heute 80ig Jährige am Liebsten auf den ganz ganz ganz hohen Wellen ritt und sie auch bezwang. Er liebte das Malibu-Longboard und gilt als der wichtigste Wegbereiter des Surfens in Nordamerika. Heute lebt Greg in Kalifornien und noch immer konstruiert er historische Surfboards.  

4. Gerry Lopez “Mr. Pipeline” (Hawaiianer)

1948 in Honolulu geboren gilt er heute als der eleganteste Surfer der Welt. Auch ihm wurde das Surfen in die Wiege gelegt und er gewann zwischen 1972 und 1973 den Pipeline Masters Contest, die heute “Gerry Lopez Pipeline Masters” heißen. Er war ein absoluter Meister in der Pipeline und ist bis heute ein wichtiger Part in der Surfboard – aber auch Snowboard – Industrie. Viele kennen Gerry aber auch aus seinen zahlreichen Spielfilmen.

 

5. Mark Occhilupo (Australier)

1966 geboren ist Mark bereits mit 13 Jahren ein erfolgreicher Surfer. Er nimmt an zahlreichen Contest teil und gewinnt einige Titel. Er führte lange die ASP Rangliste und war ein rebellischer junger Mann – bis ihm 1984 ein Burnout das ihm ein vorläufiges Ende seiner Profikarriere bescherte. Seinen Ruf als “lebensfroher Surfer mit einem ausschweifenden Lebensstil” bekam er scheinbar nicht unbegründet. 1987 spielte er in dem Kultfilm “North Shore” mit aber 1999 wurde er schließlich Surf Weltmeister.

 

6. Shaun Thomson (Südafrikaner)  

  Der hübsche und smarte Shaun wurde 1955 geboren und galt schon in den 1970ern als Free Rider. 1977 gewann Shaun die IPS World Championsship und nachdem er 1990 seine Profikarriere und sein Surfboard an die Wand genagelt hat, engagiert sich heute ganz ambitioniert für den Umweltschutz.

 

7. Philip Andrew Irons alias Andy Irons (Hawaiianer)

Bereits sein Vater war ein erfolgreicher Surfer und so war es Andy bereits seit Kindertagen an eine Selbstverständlichkeit, in den Wellen und im Meer zu sein. Das Ausnahmetalent wurde insgesamt 3 Mal Weltmeister (2002 bis 2004) und war der ewige Herausforderer und Konkurrent von Kelly Slater. Andy war extrem beliebt, leider starb er 2010 bereits mit 32 Jahren an einem Herzinfarkt. Ihm zu Ehren gibt es den „Andy Irons Day“ am 13. Februar.

 

8. Robert Kelly Slater (Amerikaner)

Kelly gilt bis heute als der best verdienende Surfer der Welt. Der attraktive und charismatische wurde 1972 in Florida geboren und war seitdem 11 Mal ASP World Champion. Außerdem hält er bis heute einen ganz besonderen Rekord: er war der jüngste (mit 20 Jahren) und der älteste (mit 39) Surf weltmeister aller Zeiten. Kelly ist bis heute im Surfen aktiv, spielt aber auch in Filmen mit, ist erfolgreicher Buchautor und spielt in einer Band (“The Surfers”) mit. Für ihn ist Surfen “Ausdruck von Freiheit und Rebellion” – bis heute.


Das Surferleben ist stylisch, die Sportklamotten und Fashion unbewusst ganz bewusst auf den aktuellen Trend ausgelegt. Die Boardshorts, Lycras und die Surfshirts sind manchmal aufeinander abgestimmt, dann wieder überhaupt nicht. In manchen Jahren sind die Hosen abgeschnitten oder sie werden Tage- und Wochenlang nicht gewaschen, sind ausgebleicht oder extra leger.
Auch die Boards haben sich über die Jahre gewandelt: sie sind mal länger, mal kürzer geworden, waren erst saumäßig schwer, wurden immer leichter. Auch der Shape und der Style haben sich im Laufe der Surferjahre gewandelt.

Und dann die Haare der Surferboys und Girls! Sie wurden mit den Jahren auch immer länger und ausgebleichter. Allerdings ist heute alles erlaubt und es sind nicht unbedingt nur die langen blonden Haare, die den echten Wellenprofi auszeichnet. Kelly Slater hat seit gefühlten Urzeiten ja überhaupt keine Haare und er wurde immerhin 11 Mal Weltmeister!

 

Euer Dakine Shop Team

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Chrissi Bisanz

... Chrissi versucht jede freie Minute draußen unterwegs zu sein. Man trifft sie meistens mit ihren Hunden, egal ob beim Trailrunning oder beim Wandern in den Bergen.

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